Rezension: Nora Lachmann - Die Quintessenz von Staub

Dieses Buch hat mich am Anfang etwas irritiert mit seinen ausschweifenden Beschreibungen, aber ab dem 2.Kapitel hat es mich in seinen Bann gezogen und ich habe es fast in 1 Sitzung durchgelesen.
Wie die Liebe zwischen Marie und Pius ihren Anfang, und damit das Verhängnis seinen Lauf nimmt. Marie, die es nicht glauben kann, dass ein gut aussehender, weltgewandter Pius sich in sie verliebt, wird abhöngig, ja hoerig von ihm. Es entwickelt sich eine eigenartige Liebesgeschichte, die erst mit Bruchstücken aus der Vergangenheit verständlich wird. Marie entschuldigt immer wieder Pius Besitzansprüche und seine zwanghafte Kontrolle gegenüber ihren Freunden, von denen sie sich nach und nach zurückzieht. Sie hinterfragt weder ihre verschiedenen Auffassungen über eine Familie, noch ihre zunehmenden Unpässlichkeiten bis es zu spät ist und sie nach einem Schlaganfall, während ihrer Hochzeit, ihrem Mann gänzlich ausgeliefert ist.
Wie sie sich trotz aller Schwierigkeiten ihr eigenes Leben wieder erkämpft und dabei noch erhellende Rückblicke in ihre Kindheitserlebnisse erhält ist so packend erzählt, dass es einem Schauer über den Rücken jagt.
Außerdem scheint die "Wissenschaft" in diesem Buch fast schon zum Greifen nah. Erschreckende Aussichten.
Eine uneingeschränkte Leseempfehlung von mir.

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