Rezension: Marc Degens - Fuckin Sushi

Inhaltsangabe

Eine Schülerband aus Bonn: Fuckin Sushi. Sie singen deutsch und rocken, laut und lang. In der Fußgängerzone von Bad Münstereifel, auf einem Sommerfest von Bundeswehrangehörigen oder im "Bla". Durch ein You-Tube-Video werden die vier berühmt. Nach einer Tournee werden jedoch die Spannungen in der Band immer größer, die Oma des Erzählers stirbt, Bob Dylan kommt nach Bonn und das Ende der Schulzeit rückt näher und näher ... Fuckin Sushi ist ein wildes, anrührendes Buch über die Geborgenheit, die man nur als junger Mensch unter Freunden erfahren kann, und über eine Zeit im Leben, in der fast alles möglich scheint

Meine Meinung

Sofort sticht einem etwas ins Auge: Die Seitenzahlen sind wie Zeitangaben auf einer Musik-CD gestaltet 0:01. Man erfährt auch, dass Niels nur lange Lieder hört und dass er es nicht so gut in Bonn findet, weil er nur einen einzigen Freund hat. Sein Freund Yannick jedoch ist ein Bilderbuch-Nerd und dauernd mit dem PC beschäftigt.
Doch auf einer Party ändert sich sein Leben schlagartig als er René, der sich R@ nennt, trifft und mit ihm eine Band gründet.
Sie machen alternative Musik, was noch nie dagewesenes und Niels findet in seinen Augen seine Berufung. Er liebt das Leben in der Band, lässt so einiges Anderes schleifen.
Es stoßen noch zwei Mitglieder dazu Lloyd und Nino dazu.

Sie haben eine tolle Zeit, erlangen wahnsinnig schnell Ruhm durch YouTube, gehen auf Tour und man erlebt als Leser alles mit durch Niels Sicht. Man trinkt mit ihm, man feiert, man leidet, man wundert sich. Es ist eine fantastische Reise, die man dort mit ihm durchmacht.
Es gibt so viele lustige Szenen, die einen herzhaft lachen lassen.

Vor allem der Proberaum hat ein Flair an sich und auch die Ideen auf die die beiden Jungs kommen, sind fantastisch. Es strömt eine Spannung durch das Buch. Man fühlt sich wie Niels unter sehr viel Adrenalin und geht auch mit ihm durch die melancholischen Phasen als dieses wieder abnimmt.
Langweilig wird es einem auf keinen Fall. 

Ein extra Schmankerl ist die Playlist am Ende. Ich habe glaube ich noch nie so viele lange Lieder am Stück gehört :)

Fazit:
Das Buch ist absolut zu empfehlen für Musikliebhaber, Wegsuchende, Jugendliche aber auch Erwachsene, die es lieben andere Sichten einzunehmen.

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