Rezension: Dania Dicken - Yorkshire Infant Ripper

Inhaltsangabe:
Auf einem Yorker Friedhof wird die grausam entstellte Leiche eines Säuglings gefunden, der kurz zuvor aus dem Krankenhaus entführt wurde. Fallanalytikerin Andrea und Kollege Joshua werden von der Polizei hinzugezogen, da ein Jahr zuvor bereits ein anderes Kind verstümmelt aufgefunden wurde. Doch neben diesem schwierigen Fall beschäftigt Andrea noch ihr eigenes Familienleben, das allmählich zu entgleisen droht...

Meine Meinung:
Von dieser Reihe bin ich sowieso schon total begeistert und habe mich deshalb auch sehr auf den 4.Teil gefreut, denn es waren ja auch noch ein paar Fragen da, die ich beantwortet haben wollte aus dem Vorgängerband. Aber auch hier gleich gesagt, Neueinsteiger werden auch wieder gut informiert, denn Andrea und auch Gregory sind immer noch dabei das Geschehene zu verarbeiten, was es den "alten Hasen" leicht macht ein bisschen tiefer zu gehen und den Neuen das Aufholen ermöglicht!

Das Buch hält wieder alles bereit was man als Psychologie-Interessierter haben möchte, einen außergewöhnlichen Fall mit Spannung und sehr professionelles Profiling, das einem selbst auch Raum zum spekulieren gibt.  Aber so viel schon verraten ich wäre nie auf die Auflösung gekommen.
Der Fall an sich nimmt einen finde ich mit, denn es handelt sich wie im Titel schon angekündigt um Kindermorde und das lässt wohl niemanden kalt.
Wenn dann die Hauptprotagonistin auch noch eine kleine Tochter hat und die Schwägerin ein Kind erwartet, ist man mit den Figuren mitten drin.
Hier liegt auch ein bisschen der Fokus, denn in diesem Band finde ich ist der Fall eher in die Familiengeschichte eingewoben, anstatt die Familiengeschichte in den Fall.

In diesem Band gibt es wieder viele Themen, die man diskutieren kann, denn ich glaube bei so mancher Handlungsweise gehen hier eindeutig die Meinungen auseinander. Aber auch das liebe ich, denn ich habe gerne Bücher, die mir noch ein bisschen nachgehen und sich erst tiefer setzen müssen. In diesem Band ist nicht alles schwarz oder weiß, sondern man muss eben wie bei gutem Profiling das Ganze aus mehreren Seiten beleuchten um sich ein genaues Bild zu verschaffen.

Fazit:
Dania Dicken ist hier wieder ein Page-Turner gelungen, den ich sehr gerne verschlungen habe.

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