Rezension: Jonas Jonasson - Die Analphabetin die rechnen konnte (Hörbuch)





Inhaltsangabe:

Die aberwitzige Geschichte der jungen Afrikanerin Nombeko, die zwar nicht lesen kann, aber ein Rechengenie ist, fast zufällig bei der Konstruktion nuklearer Sprengköpfe mithilft und nebenbei Verhandlungen mit den Mächtigen der Welt führt. Nach einem besonders brisanten Geschäft setzt sie sich nach Schweden ab, wo ihr die große Liebe begegnet. Das bringt nicht nur ihr eigenes Leben, sondern gleich die gesamte Weltpolitik durcheinander...

Meine Meinung:
Nombeko Mayeki wächst in einem südafrikanischen Slum auf und lernt hier schon so einiges. Mit ihrer Neugier und auch viel Witz schafft sie es für sich die Welt anders zu strukturieren. 

Nombeko ist mir nicht wiklich sympathisch, was für mich im ganzen Buch jedoch keine Probleme bedeutet hatte. Denn irgendwie fällt man sowieso von Absurdität zu Absurdität, sodass die Personen allein nicht bedeutend sind sondern die Situationen in denen sie sich befinden. 
Gelesen von Katharina Thalbach bekommt jedoch jede Figur ihr eigenes Ich, was bei Holger und Holger für mich rückblickend sehr wichtig war. Denn beim Lesen wäre ich wohl nur noch verwirrter gewesen :)
Der Erzählstil an sich ist eher ruhig, gelassen und beschreibt alles so alles wäre es real. Erst im Nachhinein kommt man dahinter wie verrückt das doch alles ist, aber da hat man sich schon in den Weben des Geschehens verhangen. Vor allem finde ich die Präsenz und Aktualität der behandelten Themen beeindruckend und gleichzeitig auch schade, dass man im Jetzt nicht schon weiter ist. Das macht das Buch auch so lesenswert. Es verbindet Leichtigkeit mit der Schwere der politischem Themen. 

Fazit:
Eine unterhaltsame und spannende Reise mit dem richtigem Sarkasmus und sehr wichtiger Thematik, die zum Nachdenken anregt.

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