Rezension: Dania Dicken - Die Seele des Bösen Teil 3


Klappentext:
Als er eine blutige Spur in ihrem Heimatort Waterford hinterläßt, ist FBI-Agentin Sadie klar, daß ihr Vater auf der Suche nach ihr ist. Ihre Kollegen vom FBI unterstützen sie bei der Suche nach dem flüchtigen Mörder, denn solange der Oregon Strangler auf freiem Fuß ist, schwebt Sadie in Lebensgefahr.
Allerdings ist er den Ermittlern immer einen Schritt voraus und hinterläßt auf seiner Flucht eine Spur von Leichen. Mit der Unterstützung ihres Freundes Matt stellt Sadie sich dem Schrecken ihrer Vergangenheit, um ihren Vater zu finden, bevor er sie findet.
Eine vergebliche Hoffnung …

Meine Meinung: 
Als Leser der ersten beiden Teile muss man wissen, hatte man zu diesem mit einem bösen Cliff-Hanger zu arbeiten. Der nun aufgelöst wurde. Mir als Leserin jedoch hat das sehr viele Gefühle aufgewirbelt und so hab ich mit Spannung die Suche nach dem Oregon Strangler verfolgt. Zeitgleich geht diese Suche aber auch tiefer in Sadies Vergangenheit, denn er ist schließlich ihr Vater.
Und so stelle sich mir als Leserin und auch Sadie immer wieder dieser schmale Grad zwischen früherer Liebe in der Kindheit (schön dargestellt durch Rückblenden) und dem jetzigen abgrundtiefen Hass gegenüber dem Strangler als Person.
Die Ermittlerarbeit um diesen Fall herum, kam mir teilweise etwas zu kurz. Dennoch wurde sehr tief in die Psyche dieses einen Menschen geblickt und Zusammenhänge hergestellt die erschreckend sind.
"Ich habe meine Kinder umgebracht weil sie mir lästig waren" war dieser eine Satz der durchweg durch diesen dritten Teil einfach alles so surreal erschienen ließ. Und dadurch auch dem Leser das Gefühl gab Sadie ein bisschen besser zu verstehen, obwohl sie immer noch nicht mein Liebling ist...
Die Spannung wird in diesem Teil finde ich nicht durch spektakuläre filmreife Szenen erzeugt, sondern durch die Sorge der Personen im Buch, durch die Überlegungen von Sadie´s Kollegen und auch den Rückblenden in denen gezeigt wird zu was Rick Foster eigentlich fähig ist und in denen man selbst Anhaltspunkte sucht, wieso er vielleicht so ist wie er ist.

Durch dieses gut dargestellte Profil wird dieser Teil für mich zu einem Page-Turner und ich hab ihn sehr gern gelesen.

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