Rezension: Dania Dicken - Die Seele des Bösen "Stumme Schreie"





Inhaltsangabe:

Die junge Polizistin Nicky Sheridan bittet FBI-Profilerin Sadie um Mithilfe in einem fast zwanzig Jahre alten Mordfall. Nickys kleiner Bruder Billy wurde als Sechsjähriger auf dem Heimweg von der Schule entführt und Wochen später ermordet und verbrannt aufgefunden. Der Täter konnte nie gefunden werden, weshalb Sadie beschließt, der von Schuldgefühlen geplagten Nicky zu helfen. Gemeinsam fahren sie in Nickys Heimatort am Fuße der südlichen Sierra Nevada und rollen den alten Fall neu auf. Bei ihren Ermittlungen finden sie schnell heraus, daß in der Region über Jahre hinweg immer wieder Menschen getötet und ihre Leichen verbrannt wurden. Nicky und Sadie stoßen auf eine beispiellose Mordserie…

Meine Meinung:
Dieser Fall fällt etwas aus der Reihe und ich glaube deshalb finde ich ihn bis jetzt auch am Besten. Er ist auch geeignet für Neuanfänger finde ich, weil nicht so viel familiäre Vernetzungen notwendig sind um der Handlung zu folgen. Außerdem wird zwischendrin viel aufgearbeitet in Gesprächen mit ganz neuen Figuren, was irgendwie nochmal neue Perspektiven für die alten Hasen bringt, aber die Neulinge im Groben und Ganzen updated :)

Sadie bearbeitet hier einen Cold Case, der eindeutig ausufert und noch viel mehr Opfer zu Tage bringt. Jedoch ist durch diesen Cold Case auch nicht viel Action in der Handlung sondern mehr Details und ganz viel Schauder. Bei mir stellten sich nämlich mehr als einmal die Haare auf als beichtet wurde wie der Täter vorging. Ich würde hier deshalb auch mal sagen: Nichts für schwache Nerven!

Aber sehr etwas für Psychologie und auch ein bisschen Geschichts-Interessierte, denn was mir an der Profiler-Reihe so sehr gefiel, kommt hier immer mehr zum Tragen: Geschichten von früheren Serienmörder, sehr detaillierte und abgestimmte Profile und zeitweise moralische Diskussionen, die einen ungläubig dasitzen lassen bis sie sich vielleicht doch einfach klären. Wirklich super!

Fazit:
Ein Thriller durch und durch, der aber anstatt mit der Handlung eher mit den eigenen Gedanken spielt und so Gänsehaut verleiht!

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