Rezension: Lina Labert - Beziehungsstatus kompliziert


Inhaltsangabe:
Heitere und lebenslustige 90er Komödie, ein Buch mit Roadmovie- und Kultcharakter: Nicht nur die „Generation Golf“ hat mit der lustigen Zeitreise in die Neunziger Ihren Spaß. Auch junge Leute der „Generation Smartphone“ werden die schräge Situationskomik lieben. Außerdem werden sie endlich erfahren, wie die Menschheit es damals geschafft hat, ohne Smartphone zu überleben… Die Story: Wie eine Billardkugel flitzt Julie (21) durch ein ziemlich chaotisches Leben, hin- und hergerissen zwischen ihrem unbeschreiblichen Lebensgefährten „Diddel“, seinem besten Freund, den von Julie verhassten René Krieger und anderen Männern, die sich nach kurzer Zeit entweder als Windbeutel oder als unerreichbar erweisen. Da helfen nur gute Freundinnen, die mit ebenso großen Flaschen ihr Leben vergeuden, sowie Unmengen von Sekt und glibbrigen Weingummitieren… Nach wahren Begebenheiten, ein unterhaltsamer Roman (nicht nur) für Retro-Fans.

Meine Meinung:
Julie stellt sich eigentlich die perfekte Zukunft mit ihrem Hans-Dieter (Diddel) vor, wenn da nur nicht die Trennung dessen besten Freundes René und ihrer Freundin Tanja allem einen neuen Blickwinkel versetzt.

Gleich zu Beginn wird klar, wir befinden uns in einer ganz anderen Zeit, den 90ern. Dieses Buch wurde nämlich auch zu der Zeit geschrieben über wahre Begebenheiten der Autorin. Mir ist das immer nur teilweise aufgefallen, denn ich bin in den 90ern aufgewachsen, deshalb waren Telefonzellen oder auch das niemand ein Handy hat keine Situationen die ich unnormal fand. Auf vieles wurde ich in der Leserunde hingewiesen und musste dann den Kopf schütteln, dass es sowas ja gar nicht mehr gibt.
Also ich glaube der Roman ist vor allem für die neue Generation total interessant und auch die Erklärungen mancher Begriffe am Ende, lässt es wie ein alter Literaturwerk erscheinen.

Die Handlung ist teilweise spannend, zieht sich aber meiner Meinung nach auch. Dadurch dass Diddels bester Freund nach seiner Trennung dauernd bei Ihnen rumhängt, nervt Julie sehr an und sie macht sich langsam Gedanken über ihre Beziehung. Ist sie wohl noch das richtige für sie? Dabei kommen die Beziehungsgeschichten ihrer Freundinnen dazu und dass einfach allgemein alles nicht so läuft wie sie das will.

Dabei sind die Charaktere schon etwas naiv und schliddern von einer Situation in die Nächste. Während sie sich über fehlenden Tiefgang bei ihrem Freund beschwert, verfällt sie dem nächsten. Aber ob das so viel besser ist? Das müsst ihr schon selbst herausfinden ;)




Fazit:
Der Schreibstil ist locker und auch etwas rasant, was das Buch aber ausmacht ist nicht unbedingt die Story wie ich finde sondern das Setting und die Zeit. Für Nostalgiker also ein absolutes Lesemuss, für Leute die Tiefgang und Selbsterkenntnis suchen eher nicht so.

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