Rezension: Sabine Tetzner - Turquoise

Ich habe dieses Buch in einem Zug durchgelesen, weil ich es einfach wirklich nicht aus der Hand legen wollte.


Klappentext:
Arizona um 1870:
Es ist die Zeit, als die vertriebenen Navajos in ihre Heimat zurückkehren.
Viele Siedler haben sich mittlerweile dort niedergelassen.
Auch Miriam, die trotz der Brutalität ihres Ehemannes offen ist, neue Denkweisen zu akzeptieren. Doch die junge Frau ahnt nicht, was sie erwartet.
Dass ein einziger, kleiner Stein - ein Türkis - in der Lage ist, ihr Leben zu verändern. Dass ein Kojote ihr einen Weg zeigen kann. Und dass sie
versuchen wird, ein fremdes Volk zu verstehen.

Man denkt zu erst ja ok, es spielt alles im Jahre 1870 da war das wohl so, Zwangsheirat weil die Hauptprotagonistin ein "Bastardkind" ist, Siedlung neben den Indianern, mit denen man sich nicht versteht,...
Doch dieses Buch ist irgendwie ganz anders, man fühlt sofort mit Miriam mit, kann die Handlungen ihrer Eltern nicht verstehen und auch das Leben mit ihrem Ehemann funktioniert nicht gut.
Große Themen wie Sünde, Vergebung und die Stützpfeiler des christlichen Glaubens werden in diesem Buch verarbeitet und auch ab und zu in ein anderes Licht gesetzt. Man vergisst beim Leben fast die Zeit in der die Geschichte spielt und es wird einem immer klarer, das diese Theme auch jetzt noch so wichtig sind. Wie die Protagonistin muss man versuchen ein anderen Volk einen anderen Glauben zu verstehen und taucht dadurch in eine wunderbare Welt ein. Man folgt Miriam mit dem Kojoten und taucht in die Traumwelt hinab mithilfe des Türkis oder ist es etwa kein Traum?

Auch wenn man aus diesem Buch wieder auftauchen muss, so tut man dies glaube ich ein bisschen kritischer, wachsamer und ich hoffe toleranter.

Einziger Abzug von mir im Nachhinein ist, dass ich gerne bei so einigem ein bisschen mehr ins Detail wäre :)

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