[Rezension] Nadine Matheson - Jigsaw Man ~ Im Zeichen des Killers


 *Werbung, Rezensionsexemplar*

Klappentext:

Der menschliche Körper ist ein wunderbares Puzzle, einzigartig in seiner Präzision und seiner aufeinander abgestimmten Perfektion!

Der Jigsaw Man liebt Puzzles über alles. Doch ein perfektes Puzzle ist nur eines, das in seine Einzelteile zerlegt ist. Nur so kann er die wahre Schönheit erkennen - indem er jedes Teil für sich betrachtet. Hände, Füße, Beine, Arme, Köpfe. Welche Freude! Und wahre Freude muss man teilen, nicht wahr? In der ganzen Stadt ...

Wirst du sein nächstes Opfer sein?

Meine Meinung:

 Ich hab das Buch als Hörbuch erhalten, gelesen wird es von Sandra Schwittau und ihre Sprecherstimme ist wirklich angenehm und trägt einen gut durch das Buch. 

Schade, dass die Story, die sie vorliest mich nicht wirklich überzeugen konnte. Zu Beginn des Buches war ich sehr neugierig, warum verteilt jemand Leichenteile am Fluss und ahmt dabei den berüchtigten Jigsaw Man nach? Was hat die Inspektorin für Erfahrungen gemacht und warum war sie so lange im Innendienst? Auch der neue Detective in Ausbildung, der Henley begleitet, hatte Potential für eine tolle Entwicklung im Bereich Team, aber auch seine eigene Geschichte mit sich zu tragen. 

Nach einer Weile löste sich dieses Interesse jedoch in Nichts auf. Die Beschreibungen der verschiedenen Personen bleibt sehr oberflächlich, in ihrer persönlichen Entwicklung kommen Sie kaum weiter. Auch der Fall tritt lange auf der Stelle, dabei wurden schon Indizien genannt, die aber außer Beachtung bleiben, weil ja so viel Anderes viel wichtiger ist. Es sind leider kaum Wendungen oder große Enthüllungen dabei, die Spannung bleibt relativ flach, dabei hatte ich ja einen Thriller erwartet. 

Viele Teile der Geschichte erinnern an andere Kriminalfälle, die Motive dahinter bleiben aber im Gegensatz zu anderen Büchern, unerklärt. Dabei hätte man sich eher dafür den Raum nehmen sollen, ich finde bei Thrillern vor allem die psychiche Komponente der Täter spannend auch wenn sie bisweilen konfus sein kann. Leider hat man hiervon nichts erfahren. 

Aber es ist ja noch Potential da, denn das Buch ist nur der Auftakt einer Reihe, man kann also Henley und Ramouter noch weiter begleiten, vielleicht auch eine Entwicklung bei Ihnen sehen. Leider reizt es mich gar nicht da weiter einzusteigen.

Fazit 

Die Story konnte mich nicht fesseln, die Figuren blieben leider zu oberflächlich und das Geschehen war eher stockend. Schade!

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